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Mediaan Sommerkonferenz 2019

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Mediaan Sommerkonferenz 2019

Düsseldorf. Am 26. Juni fand in Düsseldorf die Mediaan Sommerkonferenz statt. Durch die Veranstaltung führte der erfahrene TK-Experte Prof. Dr. Jens Böcker. Seine Gäste waren Dr. Jörg Ehmer, CEO von Apollo Optik, Christoph Kecher, CIO von HSBC Trinkaus & Burkardt sowie Dr. Gerhard Gudergan, Geschäftsführer von Metropolitan Cities.

Nachfolgend haben wir die wichtigsten Kernaussagen für Sie zusammengefasst:

Prof. Dr. Jens Böcker, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

  • Der Prozess der digitalen Transformation ist alles andere als abgeschlossen und nach wie vor „voll im Gang“. Dabei wächst jedoch die „digitale Kluft“, d.h. die Unterschiede zwischen digitalen Vorreitern und digitalen Nachzüglern werden größer (BCG-Studie).
  • Es existiert ein Zusammenhang zwischen Digitalisierungsgrad und Unternehmenserfolg: Erfolgreiche Unternehmen stecken ca. 5% ihrer Betriebsausgaben in digitale Projekte. Diese Unternehmen bauen damit ihre Wettbewerbsvorteile aus und sind in der Lage mehr zu investieren.

Dr. Jörg Ehmer, CEO, Apollo Optik

  • Die Customer Experience muss sämtliche stationäre als auch online Kontaktmöglichkeiten umfassen, um ein einheitliches Erscheinungsbild des Unternehmens abzugeben. Für Unternehmen heißt das, stationäre Strukturen und die Online Präsenz gleichermaßen zu stärken und optimal miteinander zu verzahnen.
  • Die Digitalisierung fordert nicht alles mitzumachen, jedoch vieles auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. Wichtig ist, dass der Prozess der Digitalisierung aktiv begleitet wird.

 

Christoph Kecher, CIO, HSBC Trinkaus & Burkhardt

  • Partnerschaften sind in einem Prozess der Digitalisierung extrem wichtig. Um die gewünschte Schnelligkeit bei der Umsetzung von Projekten zu erzielen, muss externes Spezialisten-Know how hinzugezogen werden.
  • Der Aufbau digitaler Plattformen sollte möglichst „offen“ gestaltet werden, um die gewünschte Nutzerzahl zu bekommen. Ein Beispiel hierfür ist die Bezahl-App PayMe, die auch für nicht Kunden nutzbar ist.

Dr. Gerhard Gudergan, Geschäftsführer, Metropolitan Cities

  • „Metropolitan Cities“ sind – auf Basis der Digitalisierung – vernetzte Regionen. Diese Regionen können sich national (z.B. Ruhrgebiet) oder länderübergreifend (z.B. für Deutschland, Holland, Belgien) darstellen.
  • Sie zielen darauf ab, die Attraktivität einer Region zu stärken und systematisch zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht dabei die Verbesserung der Lebensqualität, z.B. auf Basis innovativer und vernetzter Mobilitätskonzepte.